Bildende Kunst

Die Sektion Bildende Kunst besteht so lang wie die Akademie der Künste selbst. Zusammen mit der Sektion Baukunst bildete sie den Kernbestand der 1696 durch Kurfürst Friedrich III. gegründeten "Academie der Mahl-, Bild- und Baukunst".

Heute setzt sich die Sektion aus Mitgliedern zusammen, die das gesamte Spektrum der interdisziplinär ausgerichteten bildenden Kunst repräsentieren. Die internationale Mitgliederschaft besteht aus Bildhauern, Malern, Kunsttheoretikern, Fotografen, Filmemachern, Kuratoren und Kunstkritikern, sowie Konzept-, Video- und Soundkünstlern.

Direktoren

Im Mai 2012 wurden Wulf Herzogenrath zum Direktor und Birgit Hein zur Stellvertretenden Direktorin der Sektion Bildende Kunst gewählt. 

Alle Mitglieder der Sektion

Wulf Herzogenrath, Direktor

Wulf Herzogenrath, Direktor

Birgit Hein, Stellvertretende Direktorin

Birgit Hein, Stellvertretende Direktorin

Die Direktoren der letzten Jahre waren Robert Kudielka (2003-2012), Michael Schoenholtz (1997-2003), Rolf Szymanski (1993-1997); Stellvertretende Direktoren waren Hermann Pitz (2006-2012), Klaus Staeck (1997-2006), Frank Badur (1994-1997).

Ausstellungen, Projekte und Veranstaltungen

Die Mitglieder sind Ideengeber, Kooperationspartner, Kuratoren, Mitwirkende oder Initiatoren für zahlreiche Projekte. Auf ihre Initiative werden Ausstellungen, Vortragsreihen, Veranstaltungen und Symposien entwickelt und durchgeführt, die sich mit ausgewählten künstlerischen und technischen Fragestellungen befassen, einen interdisziplinären Fokus verfolgen und auf diesem Weg weit gefasste Spannungsfelder erzeugen.

Die Aktivitäten konzentrieren sich auf Mitglieder-, interdisziplinäre Themen- und Gruppenausstellungen sowie monografische Präsentationen (z. B. Carlfriedrich Claus, John Cage, Iannis Xenakis, Mirosław Bałka, Terry Fox), die in eigener Regie oder in Kooperation mit Institutionen und Universitäten entstehen. Spezifische künstlerische Fragestellungen und zentrale Themen der zeitgenössischen Kunst wurden in den vergangenen zehn Jahren auch in sektionsübergreifenden Ausstellungs- und Rechercheprojekten untersucht (Das Verlangen nach Form – O Desejo da Forma (2010), AUFBRUCH Malerei und realer Raum (2012), lens based sculpture (2013), Schwindel der Wirklichkeit (2014) oder Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen (2016).

Die Sektion Bildende Kunst stellt darüberhinaus jedes Jahr das Werk eines Mitgliedes im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg vor.

Preise, Stipendien und Beratung

Zum Profil der Sektion Bildende Kunst gehört auch die Vergabe von zahlreichen Stipendien und Preisen, wie der in Erinnerung an die Revolution von 1848 zu vergebende "Kunstpreis Berlin - Jubiläumsstiftung 1848/1948", der Will-Grohmann-Preis, der Daniel-Chodowiecki-Preis für polnische Zeichnung und Grafik und der Käthe-Kollwitz-Preis, der 1960 von der Akademie der Künste der DDR gestiftet wurde und jährlich in Kooperation mit dem Käthe Kollwitz Museum Köln vergeben wird und mit einer Ausstellung in der Akademie der Künste verbunden ist.

Die Sektion beruft außerdem jährlich internationale Stipendiaten für das Berliner Arbeits- und Aufenthaltsstipendium der Jungen Akademie sowie das dreimonatige Aufenthaltsstipendium in der Villa Serpentara in Olevano Romano/Italien und vergibt das das Stipendium der Saarländischen Landesvertretung.

Der Beratungsauftrag der Akademie wird durch die Mitwirkung der Mitglieder und Mitarbeiter in Jurys, Gremien, Beiräten, sowie die Beteiligung an öffentlichen Initiativen zu Aufgaben der Bildenden Kunst erfüllt.