Vorlage zum Buchcover Postdramatisches Theater (Verlag der Autoren 1999), Motiv Axel Manthey, Bühnenbild Die Dinge in meiner Hand, Ballett Gerhard Bohner, Theater Bremen 1979

Postdramatisches Theater weltweit
22.— 23.11.2019

Symposium

20 Jahre nach dem Erscheinen von Hans-Thies Lehmanns bahnbrechender Schrift Postdramatisches Theater im Verlag der Autoren diskutiert die Akademie der Künste in einem zweitägigen Symposium mit Theaterwissenschaftler*innen und Künstler*innen aus 18 Ländern internationale Resonanzen und Perspektiven des postdramatischen Theaters in Wissenschaft und Kunst. Mit Nele Hertling, Hans-Thies Lehmann, René Pollesch, Falk Richter, She She Pop, u. v. a. In englischer und deutscher Sprache.

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Helga Paris, Fotografin
8.11.2019 — 12.1.2020

Ausstellung

Mit rund 275 Fotografien zeigt die Akademie der Künste die bisher umfangreichste Ausstellung der Berliner Fotografin Helga Paris. Geschult durch die Malerei der Moderne, das frühe sowjetische, italienische und französische Kino, das Theater und die Poesie, entwickelte Paris über viereinhalb Jahrzehnte hinweg ein umfangreiches Œuvre in zärtlich-nuancenreichem Schwarzweiß. Nach 25 Jahren ist es die erste Retrospektive der Künstlerin in ihrer Heimatstadt Berlin.

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Videostill Western. Foto © Martina Wegener

all animals am I
13.11. — 20.12.2019

Ausstellung

Die aktuelle Ausstellung „all animals am I“ in der Saarländischen Galerie stellt Arbeiten der Saarland-Stipendiatinnen der Jungen Akademie Cornelia Fachinger, Paulette Penje und Martina Wegener vor. Alle drei arbeiten zum Teil in gemeinsamen Projekten mit den Akademie-Stipendiat*innen cylixe, Mirkan Deniz, Lynn Takeo Musiol und Niklas Seidl zusammen. Zusätzlich wird eine aktuelle Fassung einer früheren Arbeit von Arnold Dreyblatt vorgestellt.

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© Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 11 enthält folgende Beiträge: Gedanken zu einer europäischen Allianz der Akademien von Jeanine Meerapfel; Carte Blanche für Doris Dörrie; Kathrin Röggla über Zensur und Verfolgung in der Kunst; Heidi Specker über Helga Paris sowie Beiträge von Ramy Al-Asheq und Cemile Sahin aus der JUNGEN AKADEMIE. Aus dem Archiv: Präzision und Pathos – Zur Neuausgabe der Sonate pour piano von Jean Barraqué; ein Brief von Theodor Fontane an Carl Hauptmann als Fundstück; u. v. m.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 422 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Anna-Seghers-Museum. Foto © Andeas Süß
Anna-Seghers-Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Soeben erschienen: SINN UND FORM Heft 6/2019mehr

Erika Gregor wird Ehrenmitglied der Akademie der Künstemehr

Jeanine Meerapfel eröffnet 7. Urheberrechtskonferenz der Initiative Urheberrechtmehr

Volker Pfüller, Entwurf für Georg Büchners Dantons Tod. 1981. Deutsches Theater. Regie: Alexander Lang
Montag, 18.11.
Buchpräsentation

19.30 Uhr

Deutsches Theater
Schumannstraße 13A
10117 Berlin

Volker Pfüller. Bilderlust

Die Bildsprache Volker Pfüllers ist die Sprache des Theaters. Er ist anerkannt als Grafiker, Plakatkünstler, Buchgestalter, Schriftsteller – und nicht zuletzt als Bühnen- und Kostümbildner. Volker Pfüller. Bilderlust erscheint anlässlich des 80. Geburtstags des Künstlers und dokumentiert in großformatigen Fotografien die Vielseitigkeit seiner Bilderfindungen. Buchpräsentation mit Volker Pfüller, Claus Caesar, Christian Grashof, Stephan Dörschel, Philipp Stölzl u. a. In deutscher Sprache.

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Sarah Kirsch und Christa Wolf in Neu Meteln, Sommer 1975. Foto: Akademie der Künste, Christa-Wolf-Archiv © Helga Paris
Dienstag, 19.11.
Buchpremiere

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Sarah Kirsch – Christa Wolf.
Der Briefwechsel

Fast dreißig Jahre lang tauschen Christa Wolf und Sarah Kirsch Briefe. Sie erzählen vom Schreiben und vom Literaturbetrieb in Ost und West, von Persönlichem und Politischem. Aus den literarischen Nachlässen hat die Germanistin Sabine Wolf die Korrespondenz ediert. Es lesen Maren Eggert und Anna Thalbach. In deutscher Sprache.

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Stockhausen-Konzert in der Jeita Tropfsteinhöhle im Libanon. Foto: Manoug © Archive of the Stockhausen Foundation for Music, Kürten (www.karlheinzstockhausen.org)
Mittwoch, 20.11.
Gespräch und Musik

19 Uhr

Pariser Platz

Black Box

Speicher des Hörens: Echo, Berge, Grotten

Raed Yassins Recherchen zu Karlheinz Stockhausens Konzerten in den Jeita-Tropfsteinhöhlen im Libanon 1969 hallen 50 Jahre später in der Performance Time Tuning nach. Raed Yassin und Daniel Ott sprechen über die Bedeutung von Echo im akustischen, metaphysischen und historischen Sinne. Anschließend Film: Stockhausen et les grottes de Jeïta von Anne-Marie Deshayes. Gespräch in englischer Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2020. Timm Ulrichs 24. Januar – 1. März 2020 mehr