NIC Kay, Performance Still © CoreyMelton
NIC Kay, Performance Still © CoreyMelton

Koloniales Erbe.
Performances of
No-thingness

26.5. — 27.5.2018

Symposium

Mit „Performances of No-thingness" stellt Nana Adusei-Poku die Kulturproduktion der Schwarzen Diaspora als Kritik hegemonialer Konstrukte von Identität ins Zentrum einer diskursiven Plattform der Veranstaltungsreihe „Koloniales Erbe". Schwarze Perspektiven hinterfragen westliche Konzepte von Gender, ethnischer Zugehörigkeit und sexueller Identität mit Performances, Workshops, Vorträgen, Stadttouren und Gesprächen. Mit u. a. Travis Alabanza, Ain Bailey, NIC Kay, Okwui Okpokwasili und Christina Sharpe. In deutscher und englischer Sprache.

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WritingCage © Arnold Dreyblatt
WritingCage © Arnold Dreyblatt

poesiefestival berlin 2018.
Werte Vers Kunst

24.5. — 31.5.2018

Festival

Unter dem Titel „Werte Vers Kunst" lädt das Haus für Poesie internationale Dichterinnen und Dichter zum 19. poesiefestival berlin ein, Werte durch die Verskunst zu befragen und als Poesie auf die Bühne zu bringen. Ein Schwerpunkt des Festivals, das in Kooperation mit der Akademie der Künste ausgerichtet wird, liegt auf der konkreten, visuellen und Sound-Poesie. Die Dichterin Elke Erb hält die diesjährige Berliner Rede zur Poesie. In deutscher und englischer Sprache.

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Filmstill aus <i>Der Rosenkönig</i> (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch
Filmstill aus Der Rosenkönig (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch

Abfallprodukte der Liebe. Elfi Mikesch
Rosa von Praunheim
Werner Schroeter

18.5. — 12.8.2018

Ausstellung, Filme, Performances, Talks

Die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe" widmet sich drei Kunstschaffenden, die lebenslang eine intensive Freundschaft miteinander verbunden hat: der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, dem Filmemacher und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Theater-, Opern- und Filmregisseur Werner Schroeter (1945–2010). Mit Fotografien, Filmen, Zeichnungen, Klanginstallationen und Dokumenten werden erstmals die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge untereinander gezeigt.

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C& Center of unfinished business. Foto: © Florian Bong-Kil Grosse
C& Center of unfinished business. Foto: © Florian Bong-Kil Grosse

C& Center of unfinished business
24.1. — 30.6.2018

Ausstellung

Das von Julia Grosse und Yvette Mutumba konzipierte C & Center of unfinished business ist ein Leseraum, der den Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche, manchmal verwirrende Auswahl an Büchern bietet, die mit dem Thema Kolonialismus in Verbindung gebracht werden. Eine begehbare Bücherregal-Struktur, die aus verschiedenen Perspektiven genutzt werden kann und exklusiv entwickelt wurde, um an diverse Orte zu wandern und dort immer wieder neu benutzt zu werden.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 408 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Aufruf zur Glänzenden Demonstrationmehr

Akademie der Künste trauert um Dieter Schnebelmehr

Akademie der Künste fordert sofortige Freilassung von Liu Xiamehr

George Grosz und John Heartfield demonstrieren gegen die Kunst zugunsten ihrer tatlinistischen Theorien. Dada Messe, Berlin, 1920, Foto © Akademie der Künste
Samstag, 26.5.
Buchpräsentation

15 Uhr

John-Heartfield-Haus
Schwarzer Weg 12
15377 Waldsieversdorf

Böffel & Mött – Mitarbeiter im Grosz-Heartfield Concern George Grosz. Sein Leben

Die Monografie „George Grosz. Sein Leben" schildert den bewegten Lebensweg dieses rigorosen Menschenbeobachters. 1915 lernte Georg Groß die Brüder Herzfeld kennen. Aus dieser Freundschaft wurden der Satiriker George Grosz „Böffel", der „Monteur" John Heartfield „Mött" und der Malik-Verleger Wieland Herzfelde „Wiez" geboren. Die Veranstaltung wird die Zusammenarbeit der beiden Künstler „Böffel" und „Mött" in ihrem „Grosz-Heartfield Concern" besonders hervorheben. In deutscher Sprache.

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Siegfried Kühn, Foto © Irma Grefte
Donnerstag, 31.5.
Archivpräsentation

19.30 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Siegfried Kühn: Die Erdorgel oder Wunderbare abgründige Welt

Siegfried Kühn gilt als einer der originellsten und eigenwilligsten deutschen Regisseure. Mit Die Erdorgel legt er nun eine komisch-satirische Erzählung mit autobiografischen Bezügen vor, in der er die Welt einmal mehr als groteskes Geschehen beschreibt. Anlässlich der Buchvorstellung und der Präsentation des Siegfried-Kühn-Archivs werden Ausschnitte aus Filmen Siegfried Kühns gezeigt. Ulrike Krumbiegel, Christian Steyer und der Autor lesen aus dem Buch und Siegfried Kühn spricht über sein Werk und seine Lust am Bücherschreiben. In deutscher Sprache.

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Rosa von Praunheim. Foto © Oliver Sechting
Samstag, 2.6.
Kuratorenführung

14 Uhr

Abfallprodukte der Liebe. Kuratorenführung mit Rosa von Praunheim

Die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe" widmet sich drei Kunstschaffenden, die lebenslang eine intensive Freundschaft miteinander verbunden hat: der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, dem Filmemacher und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Theater-, Opern- und Filmregisseur Werner Schroeter (1945–2010). Am 2. Juni führt Rosa von Praunheim durch die Ausstellung. In deutscher Sprache.

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Szenenbild Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht mit Božidar Kocevski und Heiner Bomhard. Foto: Arno Declair
Samstag, 2.6.
Gespräch

16 Uhr

Pariser Platz

Foyer im Erdgeschoss

Abfallprodukte der Liebe. Rosa von Praunheim im Gespräch

Rosa von Praunheim hat am Deutschen Theater, Berlin, anlässlich seines 75. Geburtstages das autobiografisch geprägte Zwei-Personen-Stück Jeder Idiot hat eine Oma, nur ich nicht mit Božidar Kocevski und Heiner Bomhard inszeniert. Beide sind eingeladen, über die Stückbearbeitung zu sprechen und Ausschnitte daraus vorzustellen. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper 1. September – 18. November 2018 mehr