Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler

Erinnerungen an
Jürgen Gosch

28.9. — 30.9.2018

Theater, Film, Gespräche

Neun Jahre nach dem Tod des Theaterregisseurs Jürgen Gosch widmen die Akademie der Künste und Koberstein Film ihm ein dreitägiges Programm. Ein Film dokumentiert die Proben seiner letzten Arbeiten. Marcel Kohler gestaltet mit Studierenden einen Theaterabend nach Motiven von Goschs Ödipus-Inszenierung von 1984. Künstlerische Mitstreiter, Arbeitspartner und Beobachter seines Lebenswegs erinnern sich und sprechen über die Notwendigkeit eines Theaters, wie Jürgen Gosch es riskierte. In deutscher Sprache.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
29.9. — 30.9.2018

Führungen

Im Keller der Akademie am Pariser Platz gibt es „begrabene" Bilder. Sie wurden 1957 und 1958 von den Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste gemalt und sind Zeugnisse einer jungen Opposition der Ostberliner Malerei. Erstmals können jetzt anlässlich der Berlin Art Week die Wandmalereien besichtigt werden. Zur Eröffnung am 29.9. um 17 Uhr werden Interviewfilme gezeigt, Einblicke in die Arbeit der Restauratoren gegeben sowie Tondokumente der damaligen Auseinandersetzung zu Gehör gebracht. In deutscher Sprache.

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Adrian Piper, <i>Mauer</i>, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: <i>Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Adrian Piper</i>. Akademie der Künste, Berlin, Sep-Okt 2018. Foto: Andreas FranzXaver Süß. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. © APRA Foundation Berlin
Adrian Piper, Mauer, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Adrian Piper. Akademie der Künste, Berlin, Sep-Okt 2018. Foto: Andreas FranzXaver Süß. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. © APRA Foundation Berlin

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper
1.9. — 14.10.2018

Ausstellung

Adrian Piper erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie der Künste eine international arbeitende Künstlerin und analytische Philosophin, die seit Mitte der 1960er Jahre die amerikanische Konzeptkunst maßgeblich mit geprägt hat. Mit Themen wie Geschlecht und Rasse erweiterte sie das Spektrum der Konzeptkunst und des Minimalismus der ersten Generation. Anlässlich der Preisvergabe zeigt die Akademie eine Ausstellung mit ortsspezifischen Arbeiten von Adrian Piper am Pariser Platz.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 5/2018mehr

Von der Spannung zwischen Erfundenem und Gefundenem: Friedrich Christian Delius über Ursula Krechels Geisterbahnmehr

Ein Haus für die Bienen: Honigproduktion an der Akademiemehr

Peter Voigt, Wiepersdorf 1989. Foto: Christian Lehmann
Dienstag, 25.9.
Archiveröffnung

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Peter Voigt

Der Dokumentarfilmer Peter Voigt (1933–2015) ist noch immer ein Geheimtipp, dabei hat er eine unverwechselbare Art des geschichtlichen Erzählens gefunden. Günter Agde führt in das Werk ein und präsentiert das von ihm herausgegebene Buch Filmarbeit Peter Voigt. Anett Schubotz gibt Einblicke in das Archiv. Alexandra Czok und Erdmut Wizisla stellen eine unabgeschlossene Filmarbeit vor: Brechts Wände. Begrüßung: Werner Heegewaldt. In deutscher Sprache.

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Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Freitag, 28.9.
Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Erinnerungen an Jürgen Gosch

Das Theater von Jürgen Gosch (1943–2009) handelt davon, was geschieht, wenn Menschen auf Menschen treffen. Neun Jahre nach seinem Tod widmen sich die Akademie und Koberstein Film Erinnerungen an Jürgen Gosch. Gespräch zur Eröffnung des dreitägigen Symposiums über Jürgen Gosch – mit Meike Droste, Jürgen Flimm, Hugo de Greef, Ulrich Matthes, Johannes Schütz und Elisabeth Schwarz. Moderation: Peter Kümmel. In deutscher Sprache.

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Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Freitag, 28.9.
Theateraufführung und Gespräch

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio, kleines Parkett

Erinnerungen an Jürgen Gosch Ödipus Variationen – nach Motiven von Sophokles / Hölderlin / Gosch

1984 bringt Jürgen Gosch in Köln Hölderlins Nachdichtung von Ödipus auf die Bühne. 2018 entwickelt Marcel Kohler gemeinsam mit Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch aus Motiven der Gosch-Inszenierung, der Hölderlin-Übertragung und Texten der Moderne einen eigenständigen Theaterabend. Zehn Ödipus Variationen entstehen. Im Anschluss an die Theateraufführung: Gespräch mit Marcel Kohler, Christian Grashof, Elisabeth Schwarz, Klaus Völker, Jutta Wachowiak u. a. Moderation: Barbara Burckhardt. In deutscher Sprache.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Samstag, 29.9.
Führungen

10 – 16 Uhr

Bilderkeller

Im Keller der Akademie am Pariser Platz gibt es „begrabene" Bilder. Sie wurden 1957 und 1958 von den Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste gemalt und sind Zeugnisse einer jungen Opposition der Ostberliner Malerei. Erstmals können jetzt anlässlich der Berlin Art Week die Wandmalereien besichtigt werden. Zur Eröffnung am 29.9. um 17 Uhr werden Interviewfilme gezeigt, Einblicke in die Arbeit der Restauratoren gegeben sowie Tondokumente der damaligen Auseinandersetzung zu Gehör gebracht. Von 10 bis 16 Uhr stündlich Führungen mit Angela Lammert und Carolin Schönemann. In deutscher Sprache.

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Filmstill aus dem Animationsfilm Stau macht alles grau , Lassan 2012 © Constanze Witt und Claus Larsen
Samstag, 29.9.
Präsentation

12 Uhr

Charité
Virchowweg 6
10117 Berlin

Dicke Luft in der Stadt

An dem von der Charité Berlin und der Akademie der Künste ausgeschriebenen Zeichen- und Malwettbewerb haben sich 16 Berliner Schulklassen beteiligt. Auf ihren Bildern erzählen sie von Erfahrungen mit der Berliner Luft und schlagen Verbesserungen für die Umweltbedingungen in der Stadt vor. Anlässlich des Deutschen Lungentages am 29.9.2018 in der Charité werden die Zeichnungen, Collagen, Mosaike und Farbbilder aller beteiligten Klassen ausgestellt. Präsentation mit Marek Lommatzsch, Klaus Staeck, Christian Witt und Schülern. In deutscher Sprache.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Samstag, 29.9.
Eröffnungsveranstaltung

17 Uhr

Bilderkeller

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren – gemalt von ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste. Erstmals können jetzt anlässlich der Berlin Art Week die Wandmalereien besichtigt werden. Zur Eröffnung werden Interviewfilme mit Jürgen Böttcher | Strawalde, Matthias Flügge, Dieter Goltzsche, Harald Metzkes und Werner Stötzer gezeigt, Einblicke in die Arbeit der Restauratoren gegeben sowie Tondokumente der damaligen Auseinandersetzung zu Gehör gebracht. In deutscher Sprache.

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Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Samstag, 29.9.
Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Erinnerungen an Jürgen Gosch Die einzige Zeit, die mich interessiert, ist die Zeit des Theaters.

Gespräche mit Friedrich Dieckmann, Jürgen Flimm, Corinna Harfouch, Jürgen Holtz, Alexander Khuon, Kathleen Morgeneyer, Roland Schimmelpfennig, Johannes Schütz, Klaus Völker und Jutta Wachowiak. Moderation: Barbara Burckhardt. In deutscher Sprache.

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Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Samstag, 29.9.
Film und Gespräch

20.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Erinnerungen an Jürgen Gosch GOSCH

Der Film taucht ein in die letzten drei Regiearbeiten von Jürgen Gosch, Onkel WanjaDie Möwe und Idomeneus am Deutschen Theater Berlin, und die Erinnerungen und Erfahrungen der Schauspielerinnen und Schauspieler neun Jahre nach seinem Tod. Im Anschluß um 22 Uhr: Filmgespräch mit Lars Barthel, Constanze Becker, Meike Droste, Christian Grashof, Corinna Harfouch, Jens Harzer, Grete Jentzen, Alexander Khuon, Ulrich Matthes u. a. In deutscher Sprache.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Sonntag, 30.9.
Führungen

10 – 19 Uhr

Bilderkeller

Im Keller der Akademie am Pariser Platz gibt es „begrabene" Bilder. Sie wurden 1957 und 1958 von den Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste gemalt und sind Zeugnisse einer jungen Opposition der Ostberliner Malerei. Erstmals können jetzt anlässlich der Berlin Art Week die Wandmalereien besichtigt werden. Stündlich Führungen mit Angela Lammert und Carolin Schönemann. In deutscher Sprache.

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Jürgen Gosch, 2006. Foto © Sonja Rothweiler
Sonntag, 30.9.
Filmvorführung

11 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Erinnerungen an Jürgen Gosch GOSCH

Der Film taucht ein in die letzten drei Regiearbeiten von Jürgen Gosch, Onkel WanjaDie Möwe und Idomeneus am Deutschen Theater Berlin, und die Erinnerungen und Erfahrungen der Schauspielerinnen und Schauspieler neun Jahre nach seinem Tod; mit u. a. Corinna Harfouch, Meike Droste, Christian Grashof, Jens Harzer, Alexander Khuon, Bernd Stempel, Ulrich Matthes, Hermann Beyer, Michael Gwisdek, Marcel Kohler und Jürgen Gosch. In deutscher Sprache.

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Adrian Piper, Mauer, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel.
Installationsansicht: Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Adrian Piper. Akademie der Künste, Berlin, Sep-Okt 2018. Foto: Andreas FranzXaver Süß. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. © APRA Foundation Berlin
Sonntag, 30.9.
Kuratorenführung

15 Uhr

Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Adrian Piper

Adrian Piper erhält den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste. Anlässlich der Preisverleihung zeigt eine Ausstellung ausgewählte ortsspezifische Arbeiten von Adrian Piper am Pariser Platz. Kuratorenführung mit Anke Hervol. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr