Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10. — 19.12.2018

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt es „begrabene" Bilder. Sie wurden 1957 und 1958 von den Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste gemalt und sind Zeugnisse einer jungen Opposition der Ostberliner Malerei. In den Kellerräumen werden Interviewfilme gezeigt, Einblicke in die Arbeit der Restauratoren gegeben sowie Tondokumente der damaligen Auseinandersetzung zu Gehör gebracht. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Alfred-Döblin-Stipendiatin Inger-Maria Mahlke erhält Deutschen Buchpreis 2018 mehr

Gespräche im Exil: Benjamin und Brecht – ein Film von Foad Mirmehr

Akademie der Künste solidarisiert sich mit der Initiative #unteilbarmehr

Foto: Akademie der Künste
Dienstag, 16.10.
Gespräch

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

11. Akademie-Gespräch: Antisemitismus in Deutschland – immer noch, immer wieder?

Wie konnten antisemitische Haltungen in Deutschland wieder in die gesellschaftliche Mitte vordringen? Darüber diskutiert Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel mit dem Historiker Wolfgang Benz, der Vorsitzenden der Amadeu Antonio Stiftung Anetta Kahane, dem Antisemitismusbeauftragten Felix Klein, dem Komponisten Luca Lombardi und der Kognitionswissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel. In deutscher Sprache.

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Konrad Wolf bei Dreharbeiten. Foto: DEFA-Stiftung/Kroiss
Mittwoch, 17.10.
Präsentation

17 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Konrad Wolf – Neu Gesehen

Konrad Wolf gilt als einer der wichtigsten deutschen Filmemacher. Anlässlich der Veröffentlichung einer DVD-Box mit allen seinen Spielfilmen sowie einer Publikation sprechen ab 19.30 Uhr die Weggefährten Evelyn Schmidt, Lew Hohmann und Wolfgang Kohlhaase sowie die Filmwissenschaftler Claus Loeser, Ralf Schenk und Chris Wahl über das Wirken Konrad Wolfs, die Aktualität seiner Filme und den Umgang mit dem deutschen Filmerbe. Um 17 Uhr ist sein selten gezeigter Film Genesung zu sehen. In deutscher Sprache.

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Peter Wawerzinek und Thilo Bock bei der Veranstaltung „30 Jahre Villa Grassimo“ am 23.09.2016. Foto © gezett.de
Mittwoch, 17.10.
Lesung

19 Uhr

Pariser Platz

Clubraum

Alfred-Döblin-Stipendiaten 2017

Karsten Krampitz, Jonas-Philipp Dallmann, Juliane Stadelmann, Marius Meller, Andreas Martin Widmann, Josefine Rieks, Janko Marklein, Stephanie Bart und Konrad Hans Roenne wurden für das Alfred-Döblin-Stipendium 2017 in Wewelsfleth ausgewählt. Jetzt stellen sie ihre im von Günter Grass gestifteten Alfred-Döblin-Haus entstandenen Texte vor. Moderation: Jörg Feßmann. In deutscher Sprache.

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Drums. Foto: Katja Mees
Samstag, 20.10.
Konzert und Gespräch

20 Uhr

Free International Drumming I

Drums Off Chaos feat. Rosko Gee (Can) und Dominik von Senger (Phantom Band) spielen hypnotisch groovende Trommel-Musik, das Elektronik-Trio Aroma Pitch übernimmt clubtauglich bis in die Nacht, davor und dazwischen diskutieren Kathrin Röggla, Manos Tsangaris und Johannes Ullmaier. In deutscher Sprache. Dieser Abend ist der Auftakt zum künstlerischen Laboratorium „Wo kommen wir hin".

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Yasmeen Godder. Foto © Thomas Kunz
Dienstag, 23.10.
Vortrag

19 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Simple Action – Shared Practices. Valeska-Gert-Gastprofessur Yasmeen Godder

Die jüngeren Arbeiten der israelischen Tänzerin und Choreographin Yasmeen Godder prägt der Wunsch, ihre Performances wechselnden Perspektiven zu öffnen und das Publikum direkter einzubeziehen, ohne dabei die theatralische Erfahrung aufzuheben. Im Seminar wird sie mit den Studierenden eine Performance kreieren, die das Publikum einlädt, sich ohne Vorwissen zu beteiligen und Methoden zur Entwicklung einer „offenen" Choreografie untersuchen. Vortrag mit Yasmeen Godder, Gabriele Brandstetter, Sven Till und Nele Hertling. In englischer Sprache.

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Maria Lassnig, Selfportrait, 1971. Courtesy: sixpackfilm
Mittwoch, 24.10.
Filmvorführung

18 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Helke Sander. Körper und Denken. Körperdenken

Die Filmemacherin Helke Sander stellt zusammen mit Gästen Filme von Frauen aus den Jahren um 1968 vor, die die Aneignung des eigenen Körpers zum Thema haben: Frauen drehen den Blick um. Vom Betrachtetwerden schauen sie selber zurück und in sich hinein und fügen den alten Formen des Wissens neue hinzu. Es gibt eine erstaunliche Fülle von Arbeiten aus diesen Jahren, von denen an diesem Abend nur ein kleiner Ausschnitt gezeigt werden kann. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Winter Music 2018. Konzerte 7. und 8. Dezember 2018 mehr

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr