Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“, 15.9. – 12.12.2021: nothingtoseeness.de

#BerlinImpft: Impfen schützt auch die Kultur – Die Akademie der Künste sagt: Danke, Berlin!

Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille 
15.9. – 12.12.2021

Ausstellung

Die Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“ widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Kandinsky-Proben mit v.l.n.r. Kerstin Schweers, Isabel Wamig, Jörg Thieme. Regie: Arila Siegert. Akademie der Künste 2021. Foto © Mila Teshaieva
Kandinsky-Proben mit v.l.n.r. Kerstin Schweers, Isabel Wamig, Jörg Thieme. Regie: Arila Siegert. Akademie der Künste 2021. Foto © Mila Teshaieva

Wassily Kandinsky:
Über die Mauer

1. — 3.10.2021

Uraufführung

1914 schuf Wassily Kandinsky seine Bühnenkomposition Über die Mauer. Unter der Leitung der Choreografin und Regisseurin Arila Siegert entstand mit der Künstlergruppe Violett erstmals eine szenische Umsetzung dieses Werks. Arila Siegert geht es in ihrer Arbeit darum, einen experimentellen Raum zu öffnen, in dem die Beteiligten aus sich frei entfaltender Sinneswahrnehmung zur gemeinsamen Form gelangen.

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Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Beiträge von Aleida Assmann und Max Czollek über Erinnerung, Kunst und Archive setzen die „Arbeit am Gedächtnis“ in Heft 16 fort. Um die Themen der von Jeanine Meerapfel gegründeten Europäischen Allianz der Akademien kreisen u. a. ein Essay von Radka Denemarková und eine Fotostrecke von Matei Bejenaru. „Leere/Weiß/ Stille“ sind die Schlagworte im Schwerpunkt zur Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS“.

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Grafik © Ta-Trung, Berlin
Grafik © Ta-Trung, Berlin

Arbeit am Gedächtnis – Transforming Archives
Mai – November 2021

Ausstellung und Veranstaltungen

Die Akademie der Künste und ihre Archive sind ein Ort der künstlerischen Erinnerungsarbeit. Aus Anlass ihres 325-jährigen Bestehens beginnt die Akademie, die eigene Institution als Gedächtnisspeicher neu zu reflektieren. Den Kern des umfangreichen Schwerpunktprogramms bilden Veranstaltungsreihen sowie eine große Ausstellung mit 13 Auftragsarbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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junge-akademie.adk.de

Digitale Plattform

Die digitale Plattform der JUNGEN AKADEMIE ist ein transdisziplinäres und -kulturelles Online-Magazin, Ausstellungs- und Experimentierraum sowie digitales Open Studio. Sie soll die Vernetzung zwischen Künstler*innen sowie den Austausch mit den Akademie-Mitgliedern, digitale Projekte und den Wissensaustausch innerhalb der internationalen Gemeinschaft ermöglichen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 400 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Open Call: Arbeitsaufenthalt im Studio für Elektroakustische Musikmehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 16mehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 5/2021mehr

Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 (Ausschnitt)
15.9. – 12.12.
Ausstellung

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille

Die Ausstellung widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Charlotte Basté, Rollenporträt Katharina (William Shakespeare Der Widerspenstigen Zähmung), [vor 1907]
17.9. – 12.11.
Präsentation

Akademie der Künste
Robert-Koch-Platz 10
10115 Berlin

Flüchtige Kunst. Die Schauspielerin Charlotte Basté (1867–1928)

Charlotte Basté übernahm mit drei Jahren ihre erste Hauptrolle. Seit 1885 gehörte sie zum Ensemble des Königlichen Hoftheaters Dresden. Die Vitrinenpräsentation mit Fotos, Fanpost, Zeitungsartikeln, Verträgen und vielem mehr zeigt das Leben einer Schauspielerin im späten 19. Jahrhundert, das dem heutiger Stars ähnlicher ist, als man meint. In deutscher Sprache.

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Foto: Plattenbaustudio
Samstag, 25.9.
Präsentation

12 – 22 Uhr

Hanseatenweg

Ateliers

JUNGE AKADEMIE – Open Studios Sasha Kurmaz, Sahej Rahal, Lucie Sahner, Fabià Santcovsky

Die Stipendiat*innen der JUNGEN AKADEMIE Sasha Kurmaz, Sahej Rahal, Lucie Sahner und Fabià Santcovsky öffnen ihre Ateliers im Hansaviertel um bestehende und im Entstehen begriffene Werke zu zeigen und Einblicke in das Panorama ihrer Ideen und Projekte zu geben. In deutscher und englischer Sprache.

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Wolfgang Kieling, Filmstill
Dienstag, 28.9.
Film und Gespräch

19 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Standgericht

Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurden noch drei Einwohner des fränkischen Dorfes Brettheim wegen „Wehrkraftzersetzung“ hingerichtet. In ihrem Fernsehspiel Standgericht (1966) schildern die Autoren Maria Matray und Answald Krüger die juristische Aufarbeitung des Verbrechens als nüchternes Gerichtsdrama. Film von Rolf Busch. Anschließend Gespräch mit Britta Hartmann, Ralf Oberndörfer und Hans Helmut Prinzler. In deutscher Sprache.

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Kandinsky-Proben mit v.l.n.r. Kerstin Schweers, Isabel Wamig, Jörg Thieme. Regie: Arila Siegert. Akademie der Künste 2021. Foto © Mila Teshaieva
1. – 3.10.
Uraufführung

Pariser Platz

Black Box

Wassily Kandinsky: Über die Mauer

1914 schuf Wassily Kandinsky seine Bühnenkomposition Über die Mauer. Unter der Leitung der Choreografin und Regisseurin Arila Siegert entstand mit der Künstlergruppe Violett erstmals eine szenische Umsetzung dieses Werks. Arila Siegert geht es in ihrer Arbeit darum, einen experimentellen Raum zu öffnen, in dem die Beteiligten aus sich frei entfaltender Sinneswahrnehmung zur gemeinsamen Form gelangen. In deutscher Sprache.

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Abderrahmane Sissako bei den Dreharbeiten von Bamako. © trigon-film.org
Dienstag, 5.10.
Preisverleihung

19 Uhr

Konrad-Wolf-Preis 2021 an Abderrahmane Sissako

Der Konrad-Wolf-Preis 2021 wird an den mauretanischen Regisseur Abderrahmane Sissako verliehen. Aus der Jurybegründung: „Seine Filme entlassen ihre Zuschauer*innen verändert aus dem Kino. Sie benutzen alle Register cinematografischen Könnens und wollen etwas bewegen: uns.“ Laudatio: Ulrich Gregor. Gespräch mit Dorothee Wenner und Abderrahmane Sissako. In französischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

ERICH WONDER – T/RAUMBILDER FÜR HEINER MÜLLER 16.1. – 13.3.2022 mehr