Journal der Künste 9, Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 9 mit folgenden Beiträgen: die Carte Blanche für Klaus Staeck, Einblicke in The Walk von Jochen Gerz, Durs Grünbein und Matthias Weichelt im Gespräch zum 70-jährigen Jubiläum von Sinn und Form, Wilfried Wang über den Mythos Bauhaus, das Hörspielmanuskript Der Rechtsruck von Georg Seeßlen, Wolfgang Kaleck über (Post-)Koloniales Unrecht und juristische Interventionen. Aus dem Archiv: als Neuerwerbung die Ehrenmitgliedsurkunde für Otto von Bismarck, Hanns-Eisler-Partituren als Fundstücke, u. v. m.

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Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl
Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl

100 Jahre Bauhaus
16. – 24.1.2019

Eröffnungsfestival

2019 jährt sich der Geburtstag des Bauhauses zum 100. Mal. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird er mit Ausstellungen, Festivals, Forschungsprojekten und Symposien gefeiert. Das internationale Eröffnungsfestival, das vom 16. bis zum 24.1.2019 in der Akademie der Künste stattfindet, konzentriert sich auf die Produktion und Präsentation von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, in denen die ästhetischen Fragestellungen und Experiment-Anordnungen der Bauhaus-Künstler weiter virulent sind.

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Licht.Schatten.Spuren. Foto © Boltanski
Licht.Schatten.Spuren. Foto © Boltanski

100 Jahre Bauhaus
Licht.Schatten.Spuren

17. — 24.1.2019

Ausstellung

Werke von László Moholy-Nagy und weiteren renommierten zeitgenössischen Künstler-Wissenschaftlern werden denen zweier Newcomer gegenüber gestellt. Sie alle spüren der Poesie und der Magie nach, die das Spiel von Licht und Schatten evoziert. Die Installation zieht eine Spur von unserer menschlichen Existenz in den Weltraum, zu den Sternen, ins Jenseits, die Ewigkeit, die Unendlichkeit, ins Außerterrestrische, wo sich Dinge abspielen, die wir nicht durchschauen, die uns gleichzeitig schrecken und faszinieren.

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Das Totale Tanz Theater. Foto © Interactive Media Foundation
Das Totale Tanz Theater. Foto © Interactive Media Foundation

100 Jahre Bauhaus
Das Totale Tanz Theater

17. — 24.1.2019

Installation

Wer ist der Mensch im technisierten Zeitalter? Welche Rolle spielt er und die ihn umgebenden Maschinen? Fragen, wie sie vor 100 Jahren auch am Bauhaus gestellt wurden. „Das Totale Tanz Theater" verhandelt diese Fragen heute vor dem Hintergrund der Entwicklung künstlicher Intelligenz in Form eines Virtual-Reality-Tanz-Erlebnisses. Über VR-Brillen tauchen die Besucher*innen in einen gewaltigen, virtuellen Bühnenbau ein und durchlaufen mit einer von ihnen aktivierten Tanzmaschine eine tänzerische Choreographie über drei Ebenen.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 — 28.4.2019

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. 1989 erstmals fotografiert, publiziert und seitdem konserviert, werden sie nun nach fast 30 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.

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Heartfield Online Katalog
Startseite von „Heartfield Online" mit der Fotomontage von John Heartfield, Krieg und Leichen - Die letzte Hoffnung der Reichen, 1932, Design Heimann + Schwantes

John Heartfield (1891–1968) gehört zu den innovativsten und bedeutendsten Künstlern, die sich mit ihrem Werk politisch engagiert und dem Faschismus entgegengestellt haben. Seine Plakate, Buchumschläge und Zeitschriftencover sind ein wesentlicher Teil der politischen Ikonographie der Weimarer Republik und des antifaschistischen Exils. Das grafische Ouevre Heartfields gehört heute zu den gefragtesten Beständen im Akademie-Archiv. Ab sofort sind über 4.000 Werke unter www.heartfield.adk.de online frei zugänglich.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2019mehr

Neuerwerbung: Unbekannte Zeichnung von Heinrich Mannmehr

Will-Grohmann-Preis 2018 geht an Kolja Reichertmehr

Signalraum.Best Practice, Klaus Erika Dietl
Donnerstag, 17.1.
Installationen, Konzerte, Interventionen, Blind-Dates, Gespräche

10 – 0 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus Signalraum.Best Practice

SIGNALRAUM greift die These von der positiven Veränderbarkeit der Welt durch kollaborative, ästhetische Praxis auf und stellt sie auf die Probe. In der Halle 1 entsteht dazu ein Raum, der mit Klang- und Bild-Installationen, Konzerten, Interventionen, partizipativen Formaten zur ästhetischen Erfahrung der Zuschauer*innen, Lectures und Gesprächen bespielt wird und zu Interaktionen der Besucher*innen einlädt.

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Robert Wilson. Foto © Lucie Jansch
Donnerstag, 17.1.
Theateraufführung

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Krapp’s Last Tape

Robert Wilsons Produktion des Beckett-Klassikers Krapp's Last Tape wurde 2009 uraufgeführt und seitdem auf zahlreichen Bühnen weltweit gespielt. Die vielleicht wichtigste Aufführung fand 2012 in Becketts Heimat Irland statt. Hier lobte die Presse die Produktion als „stilsicher und kraftvoll" und stellte fest: „sie befreit Becketts Arbeit von den Vorurteilen, die dieser so oft anhaften". Krapp's Last Tape ist die zweite Beckett-Produktion in der Karriere von Robert Wilson. Deutsche Erstaufführung, in englischer Sprache.

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Lampyridae. Foto © Konietzny
Donnerstag, 17.1.
Konzert

20.30 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus Signalraum.Unikate I

UNIKATE sind Konzerte und Performances, deren Thema und Grundmotiv das Spiel mit eigens entwickelten Musikinstrumenten ist. Mit Ferdinand Försch & Friends, Artist Collective iii Shadow Puppet und Lampyridae.

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Robert Wilson. Foto © Lucie Jansch
Donnerstag, 17.1.
Theateraufführung

22 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Krapp’s Last Tape

Robert Wilsons Produktion des Beckett-Klassikers wurde 2009 uraufgeführt und seitdem auf zahlreichen Bühnen weltweit gespielt – in Westeuropa, Nord- und Südamerika, Australien, Russland, China. Die Presse lobte die Produktion als „stilsicher und kraftvoll" und stellte fest: „sie befreit Becketts Arbeit von den Vorurteilen, die dieser so oft anhaften". Krapp's Last Tape ist die zweite Beckett-Produktion in der Karriere von Robert Wilson. Deutsche Erstaufführung, in englischer Sprache.

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Signalraum.Best Practice, Klaus Erika Dietl
Freitag, 18.1.
Installationen, Konzerte, Interventionen, Blind-Dates, Gespräche

10 – 18 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus Signalraum.Best Practice

BEST PRACTICE ist als Raum für Aktion und Begegnung konzipiert. Kern- und Bezugspunkt ist die Installation einer Text- und Toncollage, für die Horst Konietzny Kunstschaffende aller Disziplinen zu Kunsterfahrungen befragt, die ihr Leben veränderten. In dem Blind Date Format Matchpoint 4 sind die Besucher*Innen eingeladen, sich aktiv mit ihrem Erleben von Kunst auseinanderzusetzen.

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Shadow puppet. Foto © Ed Jansen
Freitag, 18.1.
Konzert

20.30 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus Signalraum.Unikate II

Das Abschlusskonzert von BEST PRACTICE besteht aus drei unabhängig voneinander funktionierenden Konzerten eigenständiger Musikerpersönlichkeiten, die gleichwohl miteinander und mit der Gesamtidee von BEST PRACTICE verbunden sind. Mit Konstruktion#3, Vocal Space Lines für Stimme und Strophonion und Sound of Brain/Matchpoint 4.

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Autorcie. Foto © Philippe Gramard
Freitag, 18.1.
Tanz-Performance

22 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Autarcie (....)

Anne Nguyen bringt Breakdance und Hip-Hop von der Straße auf die Bühne. Sie erschafft in Autarcie (....) eine aufregende Studie zum Thema „Individuum und Gruppe", wobei sie – ungewöhnlich für dieses männerdominierte Genre – nur mit Frauen arbeitet. In futuristischen Kostümen des Altmeisters konstruktivistischer Mode, Courrèges, dekonstruiert sie Hip-Hop-Moves und setzt sie in Beziehung zu Geometrie und Architektur. Es entsteht ein komponiertes abstraktes Stück zwischen Autarkie und Verständigung.

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Ohne Farbe geht nichts. Foto © Thomas Müller
Samstag, 19.1.
Filmtheater

12 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

100 Jahre Bauhaus Ohne Farbe geht nichts!

Als eine der schillernsten Figuren prägte der Schweizer Maler und Kunstpädagoge Johannes Itten das frühe Bauhaus in Weimar. In einem live vor den Augen der Zuschauer*innen entstehenden Film begibt sich die preisgekrönte Dokumentarfilm-Künstlerin Katrin Rothe auf eine Spurensuche, die in das Leben des Bauhauslehrers führt. Sie blättert in Ittens Biografie vor und zurück und lässt eine musikalisch-fantastische Bildfolge der turbulenten Zeit des frühen Bauhauses entstehen.

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Hoochie Koochie X Bauhaus Trajal Harrell Ensemble. Foto © Max Colson
Samstag, 19.1.
Konzerte, Performances, Ausstellung, Interventionen, DJ-Sets

21 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1, Foyer, Clubräume

100 Jahre Bauhaus Bauhaus Club 2.019: Hyper.Culture

Ein Bauhaus-Fest für das 21. Jahrhundert: der amerikanische Choreograph Trajal Harrell, Mykki Blanco, FAKA, Aïsha Devi feat. Tianzhuo Chen und eine Vielzahl weiterer Künstler aus unterschiedlichen Teilen der Welt feiern die ästhetische und kulturelle Pluralität der Gegenwart - Party, Performance und eine vielfache Formen durchlaufende soziale Skulptur. Bauhaus Club 2.019: Hyper.Culture spiegelt die Tradition der frühen Bauhaus-Feste, bei denen Architekten, Bildende Künstler, Theatermacher und Visionäre zusammenkamen und in einen kreativen Austausch traten.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Wo kommen wir hin. Ein künstlerisches Forschungslabor der Akademie der Künste 20. Oktober 2018 – 2. Juni 2019 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl 21. Februar – 14. April 2019 mehr