Das September/Oktober-Programm der Akademie der Künste ist veröffentlicht! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bitte buchen Sie Ihr Ticket möglichst im Voraus und beachten Sie die aktuellen Zugangseinschränkungen in den Akademie-Gebäuden.

Die Ausstellung setzt sich mit der Rolle der europäischen Stadt in Zeiten der Klimaerwärmung, der Digitalisierung, des demografischen Wandels und der Auflösung traditioneller sozialer Netzwerke auseinander. Mitglieder der Sektion Baukunst der Akademie der Künste stellen sich anhand von Projekten, Visionen und Initiativen vor. So gibt die Ausstellung einen Einblick in die europäische Architektur und Stadtplanung zu Beginn der zwanziger Jahre des neuen Jahrhunderts.

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Espen Eichhöfer, Bil, aus der Serie Papa, Gerd und der Nordmann, 2017–2020. Foto © Espen Eichhöfer/OSTKREUZ

KONTINENT – Auf der Suche nach Europa
2.10.2020 — 10.1.2021

Ausstellung

Die Mitglieder der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen erforschen in ihrem neuen Gemeinschaftsprojekt die europäische Gegenwart. In 22 Positionen nehmen die Fotografinnen und Fotografen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa – persönliche, gesellschaftliche und politische Phänomene – in den Blick. Die Ausstellung zum 30-jährigen Bestehen des Kollektivs findet im Rahmen des European Month of Photography 2020 statt. Ausstellungseröffnung: 1.10., 12 – 0 Uhr.

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Foto: Erik-Jan Ouwerkerk. Grafik: Eps51

Europäische Allianz der Akademien
8. – 10.10.2020

Konferenz

Die Akademie der Künste initiiert eine Allianz europäischer Akademien, die sich für die Freiheit der Kunst einsetzt. Zur Eröffnung stellen Robert Menasse, A.L. Kennedy und Basil Kerski ihre Perspektive auf Europa dar. Während der internen Konferenz mit Input von Bénédicte Savoy und Philipp Ther beraten Vertreter*innen der beteiligten Institutionen über ihre Zusammenarbeit. Ein gemeinsames Manifest zeigt zukünftige Handlungsmöglichkeiten auf.

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Die digitale Plattform der JUNGEN AKADEMIE ist ab sofort online. Das transdisziplinäre und -kulturelle Online-Magazin ist Ausstellungs- und Experimentierraum und digitales Open Studio zugleich und bietet Stipendiatinnen und Stipendiaten die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit Akademie-Mitgliedern zu vernetzen, digitale Projekte zu entwickeln und den Wissensaustausch im internationalen Netzwerk sichtbar machen.

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Grafik © Heimann + Schwantes
Grafik © Heimann + Schwantes

Neben ihrem Veranstaltungsprogramm bietet die Akademie der Künste ein breitgefächertes Online-Angebot an, z. B. die Gesprächsreihen „Akademie-Mitglieder im Gespräch“ und die „rbb Kulturgespräche“, Publikationen wie das Journal der Künste, Podcast-Reihen sowie virtuelle Ausstellungen und Festivals. Das digitale Schaufester digital.adk.de macht die umfangreichen Bestände des Archivs der Akademie zugänglich. Besuchen Sie uns auch virtuell!

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Grafik © Heimann + Schwantes

Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt bis heute als die berühmteste deutsche Künstlerin mit einem Werk von weltweiter Ausstrahlung. Das 60. Jubiläum des seit 1960 vergebenen Käthe-Kollwitz-Preises feiert die Akademie der Künste online mit einer umfangreichen Sammlung an Archivmaterial mit bisher unveröffentlichten Texten und Bildern sowie einer kleinen Auswahl von Tonaufnahmen zu allen Preisträgerinnen und Preisträgern von 1960 bis 2020.    

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
12.9. – 31.12.2020

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Käthe-Kollwitz-Preis 2021 der Akademie der Künste geht an Maria Eichhornmehr

O.E. Hasse-Preis 2020 an Emma Lotta Wegner und Alexander Wertmannmehr

DIE VIELEN solidarisiert sich mit Studierenden der Budapester Universität für Theater- und Filmkunstmehr

Valery Tscheplanowa. Foto © Just Loomis 
Dienstag, 22.9.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

backstage Tscheplanowa

Mit der Figur „Ophelia“ aus Heiner Müllers Hamletmaschine fesselte Valery Tscheplanowa 2007 ihr Publikum. Wie bewahrt man diesen hohen Grad an Schauspielkunst, auch gegen Widrigkeiten des Theaterbetriebs? Über Kämpfe und beglückende Momente spricht die Schauspielerin mit Dorte Lena Eilers im neuen Band der Reihe backstage, den beide gemeinsam mit der Schauspielerin Hanna Hilsdorf vorstellen. In deutscher Sprache.

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Freitag, 25.9.
Symposium

10.30 – 20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Curating Diversity in Europe - Decolonizing Contemporary Music

Das online und vor Ort veranstaltete Symposium bietet eine Plattform, um in Zeiten beschränkter internationaler Begegnungen und nationalistischer Strömungen den Diskurs über Diversität in der zeitgenössischen Musik in Europa lebendig zu halten. Im Fokus stehen Prozesse und Profile des Kuratierens, die Machtstrukturen und eurologische Denkmuster kritisch hinterfragen. In englischer Sprache.

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Ehemalige Landebahn Tempelhofer Feld, Berlin, 2017. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Dienstag, 29.9.
Gespräch

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

urbainable – stadthaltig Wo, bitte, geht’s zur nachhaltigen Stadt? Ideen und Konzepte für eine urbane Zukunft

Ob unsere Städte nachhaltiger werden müssen, ist keine Frage mehr – wohl aber, wie dieses Ziel am besten erreicht werden kann: Genügen einzelne Maßnahmen, wie die technische Verbesserung von Gebäuden oder die Förderung der Elektromobilität, oder müssen wir unsere Städte als Ganzes in den Blick nehmen? Tim Rieniets, Kurator der Ausstellung „urbainable – stadthaltig“, im Gespräch mit Teilnehmer*innen. In deutscher Sprache.

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Tobias Kruse, Unbekannte Passantin, 2016, aus der Serie Jaywick, 2016/2020 © Tobias Kruse/OSTKREUZ
Donnerstag, 1.10.
Ausstellungseröffnung

12 – 0 Uhr

EMOP Opening Days KONTINENT – Auf der Suche nach Europa

Die Mitglieder der OSTKREUZ – Agentur der Fotografen erforschen in ihrem neuen Gemeinschaftsprojekt die europäische Gegenwart. In 22 Positionen nehmen die Fotograf*innen verschiedene Aspekte des Miteinanders in Europa in den Blick. Mit Themen wie Identität und Sicherheit, Renationalisierung, Migration und Integration finden sie dabei den Zugang zu komplexen Inhalten immer über Bilder vom Menschen und seiner Umgebung. Eröffnung in deutscher und englischer Sprache.

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Sowjetische Wandmalerei (Ausschnitt) / im ehem. Haus der Offiziere, Foto-Film Wünsdorf 2020 / Foto: Elfi Mikesch © OH MUVIE FOTO-FILM 2020
1. – 4.10.
Filmvorführung

Pariser Platz

Black Box

EMOP Opening Days Fotofilm-Reihe

Der Fotofilm ist ein eigenes Genre, der auf Fotografien, auf unbewegten Bildern basiert, die als Bewegung wahrgenommen werden und sich zu einer Erzählung fügen, die ebenso fiktional wie dokumentarisch sein kann. Die Fotos stammen aus Archiven, Fotoalben oder sind eigens inszeniert. Gezeigt werden u. a. La Jetée von Chris Marker, Tue recht und scheue niemand von Jutta Brückner, 35 Fotos von Helke Misselwitz, Wünsdorf von Elfi Mikesch. In deutscher und englischer Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

ON MY WAY – Geschichten aus Europa 3. November – 20. Dezember 2020 mehr