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Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Foto: Priska Ketterer
Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy of Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Photo: Priska Ketterer

12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
11.6. – 18.9.2022

Ausstellung

Die 12. Berlin Biennale Still Present! entfaltet sich entlang einer Reihe von Fragen. Wie lässt sich eine dekoloniale Ökologie gestalten? Welche Rolle können feministische Bewegungen aus dem Globalen Süden bei der Wiederaneignung von Geschichte spielen? Wie kann die Debatte um Restitution über die Rückgabe geplünderter Objekte hinaus produktiv gemacht werden? Lässt sich durch Kunst das Feld der Emotionen zurückgewinnen?

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© Vsevolod Kazarin und Sebastian Wells / OSTKREUZ
© Vsevolod Kazarin und Sebastian Wells / OSTKREUZ

In Kooperation mit der Akademie der Künste ist Anfang Juli 2022 die erste Ausgabe des Independent-Magazins Solomiya erschienen, das im April 2022 als Reaktion auf Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine gegründet wurde. Es entstand aus der Zusammenarbeit des in Kiew lebenden Fotografen Vsevolod Kazarin mit Sebastian Wells, Fotograf aus Berlin und Mitglied von OSTKREUZ – Agentur der Fotografen.

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Tastmodell des Bilderkellers
Tastmodell des Bilderkellers © KUNSTWELTEN

Führungen für sehbehinderte und blinde Besucher*innen sowohl im Bilderkeller als auch in den Ausstellungen finden regelmäßig statt – im Sommer 2022 auch erstmalig im Brecht-Weigel-Museum. Zudem werden künstlerische Werkstätten für Schüler*innen mit Beeinträchtigungen konzipiert und realisiert. Die inklusiven Angebote werden ständig erweitert.

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SOUNDINGS © Sandipan Nath
SOUNDINGS © Sandipan Nath

Was bedeuten Klänge und der Begriff der Musik für jene Musiker*innen, Klangkünstler*innen und Denker*innen, die ihre Kultur oder Weltanschauung nicht in den global dominierenden eurozentrischen Klang- und Musikpraktiken wiedererkennen? Ihre Hörgewohnheiten, ästhetischen Bedingungen, Wissensformen, Ziele und Hoffnungen werden in offenen Gesprächen und Diskursen sowie musikalischen Formen ausgesprochen und angehört.

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13. Berliner Hörspielfestival
2. – 4.9.2022

Festival

Zum dritten Mal findet das Berliner Hörspielfestival in der Akademie der Künste statt. Das Festival präsentiert unabhängig produzierte Hörspiele, die mit erzählerischen, dokumentarischen oder klangkünstlerischen Elementen experimentieren. An drei Tagen konkurrieren in fünf Wettbewerben Hörspiele von 60 Sekunden bis 60 Minuten um Jury- und Publikumspreise. Neben Wettbewerben finden Workshops und medienpolitische Diskussionen statt.

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Zum vierten Mal veranstaltet das Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste das Festival KONTAKTE. Mit Ur- und Wiederaufführungen wird ein facettenreiches Spektrum aktueller künstlerischer Strömungen und Entwicklungen im Bereich der elektroakustischen Musik und Klangkunst geboten. Mit Konzerten, Performances, Klanginstallationen, Vorträgen und Workshops.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 418 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Akademie der Künste übernimmt Archiv von Evelyn Fuchsmehr

JUNGE AKADEMIE, E-WERK Luckenwalde und E.ON Stiftung vergeben Stipendien zu den Themen Mensch-Maschine und Energiemehr

Ukraine-Krieg: Unterstützung für Künstler*innen und Kulturschaffendemehr

Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 10.8.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Berühmte Frauen

Das Brecht-Weigel-Museum bietet jeden Mittwoch um 14 Uhr thematische Friedhofsführungen an. Die Ruheorte aus Kunst und Kultur bekannter Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Führung über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Sie erzählt von den Schriftstellerinnen Christa Wolf und Annemarie Bostroem, den Künstlerinnen Beatrice Zweig und Doris Kahane, der Opernregisseurin Ruth Berghaus und vielen anderen. Themenführung in deutscher Sprache.

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Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 17.8.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht und seine Leute

Der Dorotheenstädtische Friedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Berlins – auch, weil sich Brechts letzte Ruhestätte dort befindet. Doch ruhen dort auch viele seiner Mitstreiter*innen; viele, die er prägte, förderte und inspirierte oder die ihm unterstützend zur Seite standen. Würde man Fäden ziehen zwischen den Gräbern, entstünde ein dicht verwobenes Netz. Die Führung will diesen Linien, Bezügen und Einflüssen nachspüren. Themenführung in deutscher Sprache.

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Brecht-Haus. Foto: Ingeborg Fries
Freitag, 19.8.
Führung

13 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Vergnügungen und Vorschläge in der Stadt B. Brecht entdecken zwischen Chausseestraße und Berliner Ensemble

Auf den Spuren Bertolt Brechts führt ein gut zweistündiger Spaziergang vom Brecht-Haus zum Berliner Ensemble. Hier hatte sich der Schriftsteller und Regisseur in den Jahren nach seiner Rückkehr aus dem Exil bewegt, hier hatte er in den 1920er Jahren den künstlerischen Durchbruch erzielt. Treffpunkt ist der Hof des Brecht-Weigel-Museums. Mit Anmeldung. In deutscher Sprache.

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SOUNDINGS © Sandipan Nath 
21. – 25.8.
Workshops und Gespräche

Hanseatenweg

Halle 3

SOUNDINGS – Assemblies of Listenings and Voices Across the Souths

Was bedeuten Klänge und der Begriff der Musik für jene Musiker*innen, Klangkünstler*innen und Denker*innen, die ihre Kultur oder Weltanschauung nicht in den global dominierenden eurozentrischen Klang- und Musikpraktiken wiedererkennen? Fünf Tage lang werden ihre Hörgewohnheiten, ästhetischen Bedingungen, Wissensformen, Ziele und Hoffnungen in offenen Gesprächen und Diskursen sowie musikalischen Formen ausgesprochen und angehört.

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Foto: Ingeborg Fries
Mittwoch, 24.8.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Brecht und seine Leute

Der Dorotheenstädtische Friedhof ist einer der bekanntesten Friedhöfe Berlins – auch, weil sich Brechts letzte Ruhestätte dort befindet. Doch ruhen dort auch viele seiner Mitstreiter*innen; viele, die er prägte, förderte und inspirierte oder die ihm unterstützend zur Seite standen. Würde man Fäden ziehen zwischen den Gräbern, entstünde ein dicht verwobenes Netz. Die Führung will diesen Linien, Bezügen und Einflüssen nachspüren. Themenführung in deutscher Sprache.

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Deneth Piumakshi Veda Arachchige, Self-Portrait as Restitution, 2020, courtesy Deneth Piumakshi Veda Arachchige. Foto: Priska Ketterer
11.6. – 18.9.
Ausstellung

12. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 12. Berlin Biennale Still Present! entfaltet sich entlang einer Reihe von Fragen. Wie lässt sich eine dekoloniale Ökologie gestalten? Welche Rolle können feministische Bewegungen aus dem Globalen Süden bei der Wiederaneignung von Geschichte spielen? Wie kann die Debatte um Restitution über die Rückgabe geplünderter Objekte hinaus produktiv gemacht werden? Lässt sich durch Kunst das Feld der Emotionen zurückgewinnen? 

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Vorschau

13. Berliner Hörspielfestival 2. – 4.9.2022 mehr

KONTAKTE '22 – Festival für Elektroakustische Musik und Klangkunst 16.9. & 22. – 25.9.2022 mehr

Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken 29.10.2022 – 22.01.2023 mehr