100 Jahre Bauhaus.
Das Eröffnungsfestival

16. – 24. Januar 2019
Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin

Eröffnung: Mittwoch, 16. Januar 2019

Das Eröffnungsfestival 100 Jahre Bauhaus bildet den Auftakt der bundesweiten Feierlichkeiten zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Bauhaus. Es lädt seine Besucherinnen und Besucher auf eine kreativ-experimentelle Reise rund um die legendäre Bauhausbühne ein:

Konzerte, Installationen, Puppen- und Sprechtheater, Tanz und Film, Workshops und Lecture Demonstrations, Spiele und Feste: Das Programm bietet zahlreiche unterschiedliche Veranstaltungen und Formate für Bauhaus-Kenner und Neuentdecker, welche die herausragenden historischen Zeugnisse des Bauhaus sowie die Spuren und Impulse dieser Kunstform für die Gegenwart und Zukunft neu entdecken lassen.

Das Festivalprogramm steht unter der künstlerischen Leitung von Bettina Wagner-Bergelt, die zahlreiche Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt nach Berlin eingeladen hat, um den Geist des Bauhaus in der Tradition von Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky, László Moholy-Nagy, Paul Klee und vielen anderen wiederzubeleben.

In Anlehnung an die Bauhauswoche 1923 und die legendären Bauhausfeste soll eine kreative Atmosphäre des Experimentierens und Forschens, des Lehrens und Lernens, des Mitmachens und Weiterdenkens entstehen. Kunst und Technik, Licht, Farbe, Klang und Bewegung sowie das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine werden eine zentrale Rolle im Programm spielen. Der Choreograf Richard Siegal beispielsweise lässt in der Virtual Reality-Installation „Das totale Tanztheater" in Zusammenarbeit mit Filmtank und Artificial Rome Zuschauer und Bühnengeschehen miteinander verschmelzen.

Das Eröffnungsfestival steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die Veranstaltung am 16. Januar 2019 feierlich eröffnen wird.

Detaillierten Einblick in das Gesamtprogramm finden Sie auf den Programmseiten der Akademie.

Für 100 jahre bauhaus haben sich die drei sammlungsführenden Bauhaus-Institutionen – das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung in Berlin, die Stiftung Bauhaus Dessau und die Klassik Stiftung Weimar –, der Bund, vertreten durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Kulturstiftung des Bundes, sowie elf Bundesländer zusammengeschlossen: dem Bauhaus Verbund 2019.

Eine Initiative von

Gefördert durch

In Kooperation mit

 

Weitere Informationen:

www.bauhaus100.de

www.bauhausfestival.de

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl

21. Februar – 14. April 2019
Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin
Di–So 11–19 Uhr, Eintritt: EUR 5/3
Bis 18 Jahre und dienstags von 15 bis 19 Uhr Eintritt frei

Preisverleihung und Ausstellungseröffnung:
Mittwoch, 20. Februar 2019, 19 Uhr
, Eintritt frei
Laudatio: Florian Ebner

Hito Steyerl erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie der Künste eine internationale Künstlerin, deren besonderes Interesse den Medien, der Technologie und der Verbreitung von Bildern gilt. Ihr Werk umfasst Texte, Performances, Multimedia-Installationen und essayistische Dokumentarfilme, in denen sie sich mit postkolonialer Kritik, feministischer Repräsentationslogik sowie den Einflüssen der Globalisierung auf den Finanz-, Arbeits- und Warenmarkt auseinandersetzt.

Hito Steyerl, so die Jury, gelinge es wie kaum einer anderen bildenden Künstlerin auf provokante und scharfsinnige Weise physische, visuelle und intellektuelle Informationen in einem Werk zu bündeln. Die Juroren heben bei ihrer Wahl hervor, „dass Hito Steyerl mit ihren Bildmontagen aus Computeranimationen, aus Massenmedien und aus selbstgedrehten Szenen auf den Einfluss digitaler Informationen und digitalen Lebens reagiert und mit ihrer Arbeit auf gegenwärtige politische, gesellschaftliche und soziale Prozesse aufmerksam macht."

Die mit 12.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 20. Februar 2019 in Berlin verliehen. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie der Künste eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Hito Steyerl am Pariser Platz.

Hito Steyerl (geb. 1966 in München) ist Professorin für Experimentalfilm und Video sowie Mitbegründerin des Research Centers for Proxy Politics an der Universität der Künste Berlin. Sie studierte in Tokio und München Kinematographie und Dokumentarfilmregie. 2003 schloss sie ihre Promotion in Philosophie an der Akademie der Bildenden Künste Wien ab. Ihre Werke wurden unter anderem auf der Biennale in Venedig, im Museum of Contemporary Art, Los Angeles, und im Museum of Modern Art (MoMA), New York, ausgestellt. Neben ihrer Tätigkeit als Künstlerin war sie am Center for Cultural Studies des Goldsmiths College in London sowie als Gastprofessorin an der Royal Danish Academy of Fine Arts, Kopenhagen, und der Academy of Fine Arts, Helsinki, tätig. Das Royal College of Art, London, zeichnete sie 2016 mit dem Titel „Honorary Doctorate" aus.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Mit freundlicher Unterstützung der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museum Köln.