Konrad Wolf Ehrung zum 100. Geburtstag – Erinnerungen Verleihung der Konrad-Wolf-Preise 2025
Als Konrad Wolf 1965 zum Präsidenten der Akademie der Künste der DDR gewählt wird, ist er 39 Jahre alt und als Filmregisseur international anerkannt. In den folgenden 17 Jahren sucht er die kulturpolitischen Konflikte der aufmüpfigen Kunstszene auszubalancieren. Einen Widerhall finden diese Auseinandersetzungen in seinen Filmen, in denen er die Rolle der Kunst im Alltag und der Politik befragt.
Die Veranstaltung anlässlich seines 100. Geburtstages erinnert an den Künstler und die prägenden Jahre als Akademie-Präsident. Anschließend stellen die Sektionen Film- und Medienkunst und Darstellende Kunst die beiden Konrad-Wolf-Preisträger 2025 vor.
Geehrt werden Gabriel Hageni und Debora Fiora vom Berliner Kino Krokodil, das sich seit Jahren unablässig für die Sichtbarkeit der Kinematografien Mittel- und Osteuropas einsetzt, und der Theaterhistoriker Klaus Völker, der als Dramaturg, Autor und ehemaliger Rektor der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch wie kaum ein Zweiter Wissen und Gewissen der Theatergeschichte verkörpert.
In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung
